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Makler beauftragen oder selbst verkaufen?

Viele Immobilienbesitzer stellen sich die Frage, ob es sich lohnt, einen Immobilienmakler zu beauftragen. Hier finden Sie Informationen, die bei der Entscheidungsfindung helfen.

Clarissa Freund

Immobilienredakteurin

09. April 2018 ·  6 Minuten Lesezeit

Jeder Eigentümer stellt sich zu Beginn des Immobilienverkaufs die Frage, ob er mit oder ohne Makler verkaufen sollte. Die folgenden Informationen sollen Eigentümern dabei helfen, die richtige Entscheidung für ihren Verkauf zu treffen.

Welche Aufgaben hat ein Makler?

Die Arbeit eines Maklers ist umfassender, als viele denken. Diese Aufgaben leistet ein seriöser Makler im Verkaufsprozess:

  • Er begutachtet die Immobilie mithilfe eines Fragenkatalogs.
  • Er informiert den Eigentümer über für den Verkauf benötigte Unterlagen und hilft bei deren Beschaffung.
  • Der Makler berechnet den Immobilienwert und schlägt einen Angebotspreis vor.
  • Er ist Ansprechpartner bei allen Fragen, die den Immobilienverkauf betreffen.
  • Der Makler erstellt ein Exposé, bestimmt die Zielgruppe und bewirbt die Immobilie.
  • Terminvereinbarungen und Vor-Ort-Besichtigungstermine übernimmt er für den Verkäufer.
  • Der Makler führt Verhandlungen und prüft die Liquidität von Interessenten.
  • Er informiert den Notar, welche Zusatzvereinbarungen in den Kaufvertrag müssen.
  • Der Makler übergibt zuletzt die Schlüssel an die neuen Eigentümer.

Da viele Eigentümer dieses Arbeitsaufkommen – neben Berufstätigkeit und familiären Verpflichtungen – nur schwer bewältigen können, entscheidet sich ein Großteil für die Zusammenarbeit mit einem Makler.

Was kostet mich der Makler?

Viele Eigentümer schrecken davor zurück, einen Makler zu beauftragen, da sie die Maklergebühren fürchten. Hier lohnt es sich jedoch, genauer hinzuschauen.
Denn in einigen Bundesländern müssen Verkäufer gar keine Maklergebühren zahlen. Eigentümer in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen können ohne Kostenbeteiligung einen Makler beauftragen, um Ihre Immobilie zu verkaufen.

In den meisten Bundesländern teilen die Parteien sich die Kosten jedoch zur Hälfte. Somit fallen 3,57 Prozent des Verkaufspreises als Maklercourtage an. Nur in Niedersachsen gibt es – je nach Region – unterschiedliche Regelungen.

Welcher Maklervertrag ist der richtige für mich?

Es gibt drei Arten von Maklerverträgen: Den einfachen Maklerauftrag, den Makleralleinauftrag und den qualifizierten Makleralleinauftrag. Der einfache Maklerauftrag ermöglicht, dass mehrere Makler die Immobilie vermarkten. Außerdem ist auch der Eigentümer befugt, nach einem Käufer zu suchen. Das Engagement der Makler ist durch die Bedingungen allerdings eher gering. In der Praxis entscheiden sich Verkäufer daher für den Makleralleinauftrag oder den Qualifizierte Makleralleinauftrag. Sie sollten zeitlich auf sechs Monate befristet werden. So können Eigentümer bei ausbleibendem Erfolg den Makler ohne großes Aufheben wechseln.

Wie finde ich den richtigen Makler?

Damit der Immobilienverkauf ein Erfolg wird, sollten Eigentümer bei der Wahl des Maklers einiges beachten. Schließlich ist die Berufsbezeichnung nicht geschützt und damit nicht automatisch ein Zeichen von Kompetenz.

Zunächst einmal ist es von Vorteil, wenn der Makler sich auf bestimmte Immobilien spezialisiert hat. Je höher die Übereinstimmung zwischen veräußerten Objekten und Ihrer Immobilie, desto besser ist er gerüstet. Er kann den aktuellen Markt- oder Verkehrswert und die Zielgruppe schnell und präzise bestimmen. So gelingt es, zügig einen passenden Käufer zu finden.

Selbstverständlich zählt letztlich auch der persönliche Eindruck des Maklers. Ist der Makler bei Ihnen vor Ort können Sie sich ein besseres Bild seiner Kompetenz und Person machen. Schließlich dauert ein Verkauf eine ganze Weile und in dieser Zeit ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Makler und Immobilienbesitzer ein Muss. Es ist anzuraten, einige Immobilienmakler zu begutachten. Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie die Makler für eine Besichtigung mit anschließender Bewertung bei sich Zuhause vorbeikommen. Diese Dienstleistung sind hierbei stets kostenlos.

Gut zu wissen: Es kommt erst zur Vertragsunterzeichnung , wenn Sie mit der Zusammenarbeit, dem geschätzten Marktwert und vorgeschlagenen Angebotspreis zufrieden sind.

Hinweis

Die folgende Checkliste zeigt auf einen Blick, welche Qualitätskriterien ein guter Makler erfüllen sollte. Sie steht kostenlos zum Download bereit.
Checkliste

Verkäufer sollten auch Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen fragen. Auch Online-Bewertungen eignen sich als Referenz.
Eine weitere Möglichkeit bietet der Maklerkompass von Homeday. Das Team von Maklerkompass empfiehlt Ihnen kostenlos Makler, die zu Ihnen und Ihrer Immobilie passen.

Welchen Vorteil bringt ein Makler?

Aus diesen Gründen entscheiden sich die meisten Eigentümer für den Immobilienverkauf mit Makler:

  • Der Makler nimmt Eigentümern nach Vertragsunterzeichnung alle Arbeit ab.
  • Ein professioneller Makler versteht sein Handwerk. Er wird – durch geschickte Verhandlungsführung – einen höheren Verkaufspreis verhandeln als eine Privatperson.
  • Ein seriöser Makler bietet Hilfestellung in allen Fragen.

Gut zu wissen: Bei der Zusammenarbeit mit dem Makler sollten Sie ein gutes Gefühl haben. Sollten Sie im Nachhinein feststellen, dass Ihr Makler doch nicht die richtige Wahl ist, können Sie den Maklervertrag unter bestimmten Umständen kündigen.

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