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Maklerprovision: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Clarissa Freund

Immobilienredakteurin

09. April 2018 ·  6 Minuten Lesezeit

Wann hat der Makler ein Recht auf die Provision?

Gemäß Paragraf 652 BGB steht einem Makler eine Provision zu, wenn er zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages aktiv beigetragen hat. Voraussetzung ist, dass beide Parteien zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben.

Wie wird ein Maklervertrag geschlossen?

Es gibt verschiedene Arten, um einen Maklervertrag abzuschließen. Eine mündliche Abmachung zwischen Makler und Eigentümer reicht theoretisch aus. Dennoch sollten Sie als Eigentümer in dieser Hinsicht immer die Schriftform wählen. Im Falle einer juristischen Auseinandersetzung stehen Sie so immer auf der sicheren Seite.

Genauso genügt die Angabe einer Maklercourtage im Exposé, um rechtliche Ansprüche gegenüber dem Interessenten zu begründen. Hier handelt es sich um eine sogenannte “stillschweigende Zustimmung durch schlüssiges Verhalten”. Um auf Nummer sicher zu gehen, lassen Makler sich in der Praxis von Interessenten eine Provisionsvereinbarung gegenzeichnen.

Gut zu wissen: Ist zwischen dem Besichtigungstermin und dem Immobilienkauf mehr als ein Jahr verstrichen, gilt die geschlossene Provisionsvereinbarung als hinfällig.

Welche verschiedenen Vertragsarten gibt es?

Es gibt drei verschiedene Vertragstypen. Beim "einfachen Maklerauftrag" dürfen mehrere Vermittler beauftragt werden. Zudem darf der Eigentümer nach Interessenten suchen. Auch beim "Makleralleinauftrag" darf der Besitzer tätig werden. Sofern dieser einen Kaufinteressenten findet, ist keine Maklerprovision zu zahlen. Beim" qualifizierten Makleralleinauftrag" darf nur der Makler die Immobilie vermitteln.

Hinweis

Da beim einfachen Maklerauftrag wenig Arbeit in die Vermittlung investiert wird, sind die Varianten Makleralleinauftrag oder qualifizierter Makleralleinauftrag zu empfehlen. Sechs Monate als Frist bewirken, dass der Makler die Zeit effizient nutzt.

Der Maklerkompass von Homeday unterstützt sie dabei, den passenden Makler für ihren Immobilienverkauf zu finden. Wir beraten Sie zudem darüber, welcher Maklervertrag für Sie der richtige ist.

Wie hoch ist die Provision beim Immobilienverkauf?

Die Höhe der Provision kann zwischen den Parteien frei verhandelt werden. Sie hängt jedoch immer vom Kaufpreis der Immobilie – ohne Erwerbsnebenkosten – ab.

Dennoch haben sich in verschiedenen deutschen Bundesländern unterschiedliche Zahlungsgewohnheiten durchgesetzt. Der Standort der Immobilie entscheidet, wieviel Maklerprovision von beiden Parteien zu zahlen ist.

Die folgende Karte zeigt die unterschiedlichen Provisionsmodelle der Bundesländer:

Die angegebenen Prozentzahlen stellen – in der Region gängige – Richtwerte dar. Provisionsmodelle, die diesen Vorgaben entgegenstehen, sind rechtlich umstritten.

Hinweis

Es existieren die Begriffe Innen- und Außenprovision. Die Innenprovision muss vom Auftraggeber, die Außenprovision von der anderen Partei beglichen werden. Beim Immobilienkauf wird sie eindeutig als Kostenpunkt im Exposé ausgewiesen.

Sie suchen einen Makler für den Immobilienverkauf? Das Team von Maklerkompass kennt die Makler in Ihrer Region und hilft Ihnen dabei, den passenden Makler für Ihren Verkauf zu finden

Gibt es bei der Provision Verhandlungsspielräume?

Ist eine Immobilie aufgrund von Lage, Gesamtzustand und Ausstattung einfach zu verkaufen, kann der Verkäufer die Maklercourtage verhandeln. Der Grund: Der Makler wird nicht allzu viel Anstrengung in diesen Auftrag investieren müssen.

Jedoch sollte das Ziel des Auftrags nie aus den Augen verloren werden. Egal, welchen Lohn der Makler für seine Arbeit erhält: Sofern er die Immobilie zügig und zu einem guten Preis verkauft, profitieren beide Parteien von der Zusammenarbeit.

Käufer haben nur dann Chancen auf einen Preisnachlass bei der Maklercourtage, wenn die Immobilie schwer zu vermitteln ist. Ein auslaufender Maklervertrag oder keine anderen Interessenten bieten hier eine gute Verhandlungsbasis.

Weiterhin können sich Verkäufer und Käufer auf eine andere Aufteilung der Provisionszahlung einigen. Dies sollte im notariellen Kaufvertrag festgehalten werden.

Wann ist die Provisionszahlung fällig?

Makler legen durch ihre AGB fest, wann die Maklercourtage gezahlt werden soll. In der Praxis wird ein Zahlungsziel von zwei Wochen nach Abschluss des Kauf- bzw. Mietvertrags vereinbart.

Ist die Provision steuerlich absetzbar?

Beim Immobilienkauf als Kapitalanlage können Sie die Maklerkosten als Anschaffungsnebenkosten von der Steuer absetzen. Diese werden zum Kaufpreis addiert und linear über die Jahre abgeschrieben. Jede Immobilie, die nach 1924 erbaut wurde, kann von einer jährlichen Abschreibung von zwei Prozent über 50 Jahre profitieren. Dies gilt nur für das Gebäude, nicht aber für das Grundstück.

Auch Mieter, die aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen müssen, können die Provision in der Steuererklärung angeben. Vermieter können beim Suchen neuer Mieter diese Kosten geltend machen. Als Mieter geschieht dies in der Anlage N und als Vermieter in der Anlage V, jeweils unter der Rubrik Werbungskosten.

Hinweis

Sofern ein Makler weder im Zusammenhang mit einem berufsbedingten Umzug noch in der Funktion als Vermieter beauftragt wird, kann die Maklercourtage steuerlich nicht geltend gemacht werden. Der Erwerb oder Verkauf einer Immobilie als Privatperson wird steuerlich nicht begünstigt. Hier dürfen lediglich Handwerkerkosten, die in direktem Zusammenhang mit dem Umzug stehen, als haushaltsnahe Dienstleistungen in der Steuererklärung angesetzt werden.

Droht beim Immobilienverkauf das Bestellerprinzip?

Die Ausweitung des Bestellerprinzips, bei dem die beauftragende Partei immer die Maklerkosten zu tragen hat, ist bei der aktuellen Regierungskoalition nicht zu befürchten. Die regierenden Parteien hatten sich schon vor der Wahl geäußert und ein Großteil sprach sich seinerzeit bereits gegen eine derartige Gesetzesänderung aus.

Wieviel Maklercourtage ist bei einer Vermietung fällig?

Bei einem Mietobjekt müssen in der Regel 2,38 Kaltmieten für die Arbeit des Maklers gezahlt werden. Dies entspricht zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

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